Wandern ist neben dem Weingenuss eine der schönsten Urlaubsaktivitäten, die man in Enkirch genießen kann. Ob entlang der Mosel oder über die Moselhöhen, es gibt viele Gelegenheiten zu ausgedehnten Wanderungen. Mit seinen zum Hunsrück hin aufsteigenden Tälern ist Enkirch ein Kreuzungspunkt vieler bedeutender Wanderwege. Zum einen gibt es den Moselsteig und den Mosel-Camino-Weg, die entlang der Mosel verlaufen, zum andern den Mosel-Nahe-Wanderweg, der seinen Ausgangspunkt in Enkirch hat, und den Sponheimer Weg, der ebenfalls von Enkirch aus seinen Aufstieg in den Hunsrück beginnt. Damit ist es der ideale Ausgangs- und Aufenthaltspunkt, um Wanderungen in die Region oder rund um den Ort zu unternehmen.

Länge: ca. 155 km
Route: Koblenz-Stolzenfels - Waldesch - Hünenfeld - Naßheck - Dreifaltigkeitskirche Bleidenberg (Gemarkung Oberfell) - Alken - Löf - Hatzenport - Lasserg - Burg Eltz - Treis-Karden - Kloster Engelport - Beilstein - Kapelle Lindenhäuschen (Gemarkung Grenderich) - Bullay - Marienburg - Zell-Kaimt - Zell - Bummkopf - Enkirch - Starkenburg - Traben-Trarbach

Das Adelsgeschlecht der Sponheimer spielte im Mittelalter eine bedeutende Rolle. Historische Persönlichkeiten wie Loretta von Sponheim und Michel Mort sind mit der Geschichte dieses Hauses untrennbar verbunden. Der Sponheimer Weg folgt den Spuren dieser untergegangenen Adelsfamilie durch den Naturpark Soonwald-Nahe von Bad Kreuznach über den Hunsrück bis nach Traben-Trarbach. Neben den geschichtlichen Bezügen macht die Kombination der Fluss-, Wald- und Weinregionen den besonderen Reiz dieses historischen Themen-Wanderweges aus.

Länge: ca. 50 km
Route: Enkirch - Ahringsbachtal - Bahnhof Hirschfeld - Horbruch - Idarkopf (746mNN) - Rhaunen - Sulzbach - Bergen - Kirn     

Höhenprofil (Quelle Landesvermessungsamt RLP)

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Die Route beginnt in Enkirch und führt zunächst durch das enge und tiefe Ahringsbachtal vorbei an zahlreichen ehemaligen Mühlen. Diese nutzten früher das steile Gefälle des Ahringsbachs aus. Die obere Starkenburger Mühle ist noch in Betrieb. Das etwas unscheinbare Mühlengebäude beherbergt eine der letzten voll funktionsfähigen Wassermühlen des Hunsrücks, die regelmäßig von einer Mühlengesellschaft genutzt wird.

An der Mündung des Lommersbach folgt der Weg nun dem Verlauf des Lommersbach hinauf auf die Hunsrückhöhen. Am Bahnhof Hirschfeld quert der Mosel-Nahe-Wanderweg die Hunsrückhöhenstraße. Die Erhebung des Idarwalds vor Augen beginnt in Horbruch der Aufstieg auf den Idarkopf. Die Mühen werden mit einem phantastischen Panoramablick vom Idarkopf-Aussichtsturm über den Hunsrück belohnt.

Das nächste Etappenziel ist Rhaunen. Hier sollte man auf jeden Fall einen Blick in die evangelische Pfarrkirche werfen, denn sie beherbergt die älteste noch erhaltene Stumm-Orgel aus dem Jahr 1723.

Der Weg führt uns weiter über die Höhenrücken des Hunsrücks nach Bergen. Die letzten drei Kilometer unserer Tour geht es steil bergab ins Nahetal nach Kirn.