Wandern ist neben dem Weingenuss eine der schönsten Urlaubsaktivitäten, die man in Enkirch genießen kann. Ob entlang der Mosel oder über die Moselhöhen, es gibt viele Gelegenheiten zu ausgedehnten Wanderungen. Mit seinen zum Hunsrück hin aufsteigenden Tälern ist Enkirch ein Kreuzungspunkt vieler bedeutender Wanderwege. Zum einen gibt es den Moselhöhenweg und Moselsteig und dem Mosel-Camino-Weg, die entlang der Mosel verlaufen, zum andern den Mosel-Nahe-Wanderweg, der seinen Ausgangspunkt in Enkirch hat, und den Sponheimer Weg, der ebenfalls von Enkirch aus seinen Aufstieg in den Hunsrück beginnt. Damit ist es der ideale Ausgangs- und Aufenthaltspunkt, um Wanderungen in die Region oder rund um den Ort zu unternehmen.

Zwischen Trier und Koblenz verläuft der Moselhöhenweg. Er ist durch ein weißes "M" auf grünem Grund markiert. Gegründet wurde er im Jahre 1910. Der Moselhöhenweg führt auf beiden Seiten der Mosel sowohl durch den Hunsrück als auch durch die Eifel. Auf der Eifelseite beträgt die Länge etwa 150 km, auf der Hunsrückseite fast 190 km.
Enkirch ist ein günstiger Ausgangspunkt für Wanderungen nach Zell/Mosel oder Bernkastel-Kues.

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.moseltouren.de/moselhoehenweg/index.html

Info mit Karten zum Moselhöhenweg Koblenz-Trier (Hunsrückseite) auf Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.gpsies.com

Länge: ca. 155 km
Route: Koblenz-Stolzenfels - Waldesch - Hünenfeld - Naßheck - Dreifaltigkeitskirche Bleidenberg (Gemarkung Oberfell) - Alken - Löf - Hatzenport - Lasserg - Burg Eltz - Treis-Karden - Kloster Engelport - Beilstein - Kapelle Lindenhäuschen (Gemarkung Grenderich) - Bullay - Marienburg - Zell-Kaimt - Zell - Bummkopf - Enkirch - Starkenburg - Traben-Trarbach

Seit Sommer 2008 ist der Pilgerweg nach Santiago de Compostela von Koblenz-Stolzenfels nach Trier auf einer äußerst abwechslungsreichen und reizvollen Strecke als "Mosel-Camino" komplett markiert. Die Schilder und Aufkleber mit der gelben Jakobsmuschel auf blauem Grund säumen den gut 155 km langen Pilger- und Wanderweg. In Verbindung mit dem Elisabethpfad II (Eisenach - Marburg) und dem Lahn-Camino (Marburg - Lahnstein) ist es damit nun möglich, auf beiden Moselseiten sowie deren angrenzenden Höhen, in Ost-West-Richtung nach Trier zum Grab des Apostels Matthias und von dort weiter nach Santiago de Compostela zu pilgern.Weitere Informationen: www.mosel-camino.info

 

 

Das Adelsgeschlecht der Sponheimer spielte im Mittelalter eine bedeutende Rolle. Historische Persönlichkeiten wie Loretta von Sponheim und Michel Mort sind mit der Geschichte dieses Hauses untrennbar verbunden. Der Sponheimer Weg folgt den Spuren dieser untergegangenen Adelsfamilie durch den Naturpark Soonwald-Nahe von Bad Kreuznach über den Hunsrück bis nach Traben-Trarbach. Neben den geschichtlichen Bezügen macht die Kombination der Fluss-, Wald- und Weinregionen den besonderen Reiz dieses historischen Themen-Wanderweges aus.

Länge: ca. 50 km
Route: Enkirch - Ahringsbachtal - Bahnhof Hirschfeld - Horbruch - Idarkopf (746mNN) - Rhaunen - Sulzbach - Bergen - Kirn     

Höhenprofil (Quelle Landesvermessungsamt RLP)

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Die Route beginnt in Enkirch und führt zunächst durch das enge und tiefe Ahringsbachtal vorbei an zahlreichen ehemaligen Mühlen. Diese nutzten früher das steile Gefälle des Ahringsbachs aus. Die obere Starkenburger Mühle ist noch in Betrieb. Das etwas unscheinbare Mühlengebäude beherbergt eine der letzten voll funktionsfähigen Wassermühlen des Hunsrücks, die regelmäßig von einer Mühlengesellschaft genutzt wird.

An der Mündung des Lommersbach folgt der Weg nun dem Verlauf des Lommersbach hinauf auf die Hunsrückhöhen. Am Bahnhof Hirschfeld quert der Mosel-Nahe-Wanderweg die Hunsrückhöhenstraße. Die Erhebung des Idarwalds vor Augen beginnt in Horbruch der Aufstieg auf den Idarkopf. Die Mühen werden mit einem phantastischen Panoramablick vom Idarkopf-Aussichtsturm über den Hunsrück belohnt.

Das nächste Etappenziel ist Rhaunen. Hier sollte man auf jeden Fall einen Blick in die evangelische Pfarrkirche werfen, denn sie beherbergt die älteste noch erhaltene Stumm-Orgel aus dem Jahr 1723.

Der Weg führt uns weiter über die Höhenrücken des Hunsrücks nach Bergen. Die letzten drei Kilometer unserer Tour geht es steil bergab ins Nahetal nach Kirn.