Aus dem Jahr 1084 stammen die ersten Hinweise auf eine klösterliche Lebensgemeinschaft am Ort des heutigen Klosters. Die eigentliche Gründung vollzog sich im Jahre 1238, in dem es als Frauenkloster in den Ordensverband der Zisterzienser aufgenommen und der Abtei Himmerod unterstellt wurde. Seine Lage im Herzstück der Mittelmosel und die bedeutende Stellung des Zisterzienserordens im europäischen Spitzenweinbau (vor allem Clairvaux – Burgund, Kloster Eberbach - Rheingau, Kloster Himmerod - Mosel) machten Machern mit seinen Besitztümern in Wehlen, Rachtig und Zeltingen zu einem einflussreichen weinbaulichen Zentrum.

www.klostermachern.de

Die Geschichte des Klosters beginnt um das Jahr 1100. Benigna von Daun, eine adelige Dame aus der Eifel, gründet auf dem ihr als Witwengut zugefallenen Hof eine klösterliche Niederlassung. Erster Abt wird ihr Sohn Richard. Er wählt die Ordensregel des hl. Augustinus als Grundlage der Gemeinschaft, die sich Augustiner-Chorherren nennt.

www.karmelitenorden.de/klosterspringiersbach.html

Himmerod ist das 14. Tochterkloster von Clairvaux und die erste Bernhardsgründung in Deutschland, zu der am Benediktstag 1134 der hl. Bernhard Abt Randulf und eine Gruppe Mönche aussandte, von denen uns neun namentlich bekannt sind, an erster Stelle der hl. David. Aus dieser Zeit sind uns noch der Stab des sel. Randulf (fig. 1) und Säulenreste des ersten romanischen Klosters erhalten, die uns eine Vorstellung des Baus erahnen lassen, den der Architekt und Novizenmeister von Clairvaux, Achard, hier errichtete.

www.kloster-himmerod.de

Foto: Marco Brösch / © St. Nikolaus-Hospital/Cusanusstift, Bernkastel-Kues

Der Gelehrte, Kardinal und Fürstbischof Nikolaus von Kues, auch Cusanus genannt, stiftete in seinem Geburtsort ein "Armenhospital" für 33 alte Männer aus allen Ständen: 6 Adlige, 6 Geistliche und 21 Gemeine und wählte den hl. Nikolaus zum Patron des Hauses. Im Einvernehmen mit seinen Geschwistern dotierte er die Stiftung mit dem reichen elterlichen Erbe, vornehmlich Grundbesitz. Zu den Liegenschaften gehört auch ein Weingut. Die spätgotische Stiftsanlage nach klösterlichem Vorbild wurde durch die Jahrhunderte nie zerstört. Sie bietet in ununterbrochener Tradition bis heute alten Menschen (heute auch Frauen) Unterkunft und Fürsorge.

www.cusanus.de

Herzstück des Archäologieparks Belginum ist das 2002 eröffnete Museum. Es steht mitten in dem antiken Straßendorf und zeigt sehr anschaulich das Leben an einer Fernstraße in keltischer und römischer Zeit. Fragen wie: Was aßen die Römer? Wie funktionierte die Wasserversorgung? Womit wurde damals gearbeitet? werden anhand von Originalfunden erläutert und illustriert.

www.belginum.de